Landesverband "Poliomyelitis" Thüringen
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    21. 10. 2013  
 

„Ausrottung ist möglich“ Gemeinsam gegen Polio

 
21.10.2013 · Die endgültige Ausrottung der Kinderlähmung ist zum Greifen nahe. Doch ohne neue, große Anstrengungen am Horn von Afrika und in Israel wird es kaum gelingen.
 
Dank effektiver Impfstoffe gehört die Kinderlähmung (Polio) zu den wenigen Erkrankungen, die weltweit ausgerottet werden können. In Deutschland ist seit 1990 kein Fall von einheimischer Polio mehr aufgetreten, viele Menschen hierzulande haben die Erkrankung fast vergessen. Der Welt-Poliotag, der jedes Jahr am 28. Oktober begangen wird, soll an die Schrecken, aber auch an die enormen Fortschritte bei der Ausrottung dieser Erkrankung erinnern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gedenkt damit des Entwicklers des ersten Polioimpfstoffes, Dr. Jonas Salk, und macht die Verpflichtung deutlich, sich in diesem weltweit bedeutenden Gesundheitsprojekt weiterhin zu engagieren, um Polio für immer zu besiegen.

Seit Beginn der globalen Initiative im Jahr 1988 ist die Zahl der Erkrankungen weltweit von damals rund 350 000 auf bisher 285 im Jahr 2013 gesunken. Die Zahl der Endemieländer ging zurück, von ehemals 125 auf derzeit noch drei. In Nigeria, Afghanistan und Pakistan konnte die Virusübertagung bisher nicht gestoppt werden. Im Bürgerkriegsland Syrien hat man nach dem starken Rückgang der Durchimpungsquote zum ersten mal wieder Verdachtsfälle registriert.

Die enorme Verringerung der Fallzahlen, das völlige Verschwinden des Poliowildvirus Typ 2 und der drastische Rückgang der Infektionen durch Poliowildvirus Typ 3 in den vergangenen elf Monaten zeigen, dass die zur Verfügung stehenden Instrumente - konsequente Impfungen und gute epidemiologische Überwachung - wirksam sind. Dass Polio damit selbst unter den schwierigsten Bedingungen ausgerottet werden kann, zeigt das Beispiel Indien: Das Land mit den einst meisten Erkrankungsfällen ist inzwischen seit fast drei Jahren poliofrei!

Trotz enormer Fortschritte kommt es immer wieder zu neuen Herausforderungen: Problematisch sind vor allem die Re-Importe von Poliowildviren aus den bestehenden Endemiegebieten in bereits poliofreie Gebiete. Auch die seit über elf Jahren als poliofrei zertifizierte WHO-Region Europa ist nicht vor einer Wiedereinschleppung von Poliowildviren geschützt. Der Polioausbruch in Tadschikistan im Jahr 2010, wo es zu 460 bestätigten Erkrankungsfällen und einer Weiterverbreitung der Viren bis nach Russland kam, zeigt dies eindrücklich. Auch in diesem Jahr gibt es bedenkliche Entwicklungen. Seit Februar fanden sich in Israel immer wieder Poliowildviren Typ 1 in Abwasserproben. Die WHO schätzt daher das Risiko der internationalen Weiterverbreitung der Polioviren derzeit als hoch ein. Ein Nachweis der Viren gelang zuerst im Süden Israels, später in anderen Landesteilen, darunter Jerusalem sowie im Westjordanland und im Gazastreifen, insgesamt in etwa hundert Umweltproben. Molekulare Analysen ergaben, dass diese Viren, die 2012 auch in Ägypten im Abwasser auftraten, aus Pakistan stammen.

Aufgrund ausgezeichneter globaler Überwachungssysteme und wegen der hohen Durchimpfungsraten in Israel traten jedoch bisher keine Erkrankungen bei Menschen auf. Die israelischen Gesundheitsbehörden haben schnell und intensiv reagiert; sie starteten landesweite Impfaktionen mit einem oralen bivalenten Lebendimpfstoff (OPV). Routinemäßig wird in Israel seit zwanzig Jahren der inaktivierte Impfstoff (IPV) verwendet, der zwar eine Erkrankung sicher verhindert, wegen der fehlenden Darmimmunität die Weiterverbreitung der Viren aber nicht ausschließt.

Auf der 66. Weltgesundheitsversammlung 2013 wurde in Genf ein neuer Strategieplan für die Endphase der Polioeradikation 2013 bis 2018 gebilligt. Er beinhaltet die Erhöhung der globalen Überwachung, die Stärkung von Routineimpfungen und die Verbesserung der Infrastruktur in schwer zu erreichenden Gebieten. Nachdem das Polio-Eradikationsziel mehrfach verschoben werden musste, soll nun mit dem zweifellos ehrgeizigen Sechsjahresplan die Übertragung von Poliowildviren bis Ende 2014 endgültig gestoppt werden.

Die Chancen, dieses Ziel zu erreichen, sind gut: die drei verbleibenden Endemieländer setzten nationale Notfallpläne zur weiteren Verbesserung der Impfkampagnen um, die zu den historisch niedrigsten Raten von Neuerkrankungen im vergangenen Jahr geführt haben. Dennoch werden in Pakistan die Fortschritte im Kampf gegen Polio immer wieder gefährdet, weil in einigen Landesteilen Führer der „Taliban“ den Menschen untersagen, ihre Kinder impfen zu lassen. Besonders tragisch sind die Angriffe auf WHO-Mitarbeiter und die Ermordung von einheimischen Impfhelfern wie abermals vor wenigen Tagen im Nordwesten Pakistans. Die Impfaktionen mussten daher teilweise zurückgefahren werden.

Eine weitere Herausforderung der Initiative ist der aktuelle Polioausbruch am Horn von Afrika - einem Gebiet, das bereits poliofrei war. Die bisher 191 Fälle entsprechen mehr als zwei Dritteln der in diesem Jahr insgesamt gemeldeten Fälle. Nachdem Mitte April in der somalischen Hauptstadt Mogadishu ein Kind an Kinderlähmung erkrankt war, breitete sich die Krankheit im bürgerkriegsgeplagten Land weiter aus.

Den letzten Poliofall hatte es in Somalia im Jahr 2007 gegeben, doch seit 2009 wurden geplante Impfaktionen verhindert. Damit entstand bei den Kleinkindern eine Impflücke, und das aus Nigeria stammende Virus konnte sich verbreiten. Dies hat bislang zu 170 Erkrankungen geführt. Zwar sind inzwischen mehrere Millionen Kinder geimpft worden, Hunderttausende, vor allem nicht sesshafte Bevölkerungsgruppen, sind aber nach wie vor nicht erreichbar, weil sie in einem der Gebiete leben, die von der radikalislamischen Al-Schabab Miliz kontrolliert werden.

Auch in einem Flüchtlingslager in Kenia erkrankten 14 Personen an Polio. Vier weitere Fälle sind aus Äthiopien und drei aus dem Südsudan gemeldet worden. Bei einer Infektion mit Polioviren entwickelt höchstens jeder Hunderste die typischen klinischen Poliosymptome, alle Infizierten können jedoch Virusausscheider sein. Nur durch hohe Impfraten lässt sich daher die Übertragung von Mensch zu Mensch unterbrechen.

Die Überwachung der Poliofreiheit in Deutschland hat für das Robert Koch-Institut eine hohe Priorität. Hier sind sowohl die Geschäftsstellen der Nationalen Kommission für die Polioeradikation in Deutschland und der Ständigen Impfkommission als auch das Nationale Referenzzentrum für Poliomyelitis und Enteroviren angesiedelt. Die Aufrechterhaltung hoher Durchimpfungsraten der gesamten Bevölkerung sowie eines verlässlichen und empfindlichen Überwachungssystems zur schnellen Erkennung importierter Polioviren stehen dabei im Vordergrund.

Polio endgültig auszurotten ist der alles entscheidende Schritt, um alle Kinder vor dieser impfpräventablen Krankheit zu schützen. Dies gelingt nur mit anhaltender politischer Unterstützung, bis Polio endgültig weltweit ausgerottet ist. Seit 1985 ist Deutschland als Geberland aktiv in die Polio-Eradikationskampagne eingebunden, auch in diesem Jahr wurden weitere 100 Millionen Euro dafür aufgewendet - zu unser aller Nutzen.

Sabine Diedrich leitet das Nationale Referenzzentrum für Poliomyelitis und Enteroviren. Reinhard Burger ist Mikrobiologe und Präsident des Robert Koch-Instituts in Berlin.
 
 
 
 
    09. 09. 2013  
 
Gemeinsamer Auftrag: Leichter Zugang für alle Menschen zur medizinischen Versorgung
Barrierefreiheit – Um Initiativen und Maßnahmen der Ärzte- und Zahnärzteschaft zum Abbau von Barrieren drehte sich heute eine gemeinsame Veranstaltung von vier Standesorganisationen.

 
Berlin
Die bessere medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung stand im Fokus der Veranstaltung „Barrieren abbauen“ am Montag in Berlin. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sowie die Bundesärztekammer (BÄK), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hatten den Erfahrungsaustausch angeregt und dazu Betroffene und Experten eingeladen.
Barrierefreiheit bedeutet nicht nur an Rampen und Fahrstühle zu denken, sondern allen Menschen einen leichten Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen. Unter den 9,6 Millionen Menschen mit Behinderung sind auch Patienten mit Sehbehinderung, Hörschädigung oder geistiger Behinderung. Für sie ist es wichtig, sich in Krankenhäusern und Arztpraxen einfach zurechtzufinden. Dabei hilft es schon, sich klar und deutlich gegenüber Patienten mit Behinderung auszudrücken oder gut sichtbare Schilder anzubringen. „Mit praktischen Tipps hilft die KBV, Praxisinhabern Maßnahmen aufzuzeigen, die auch ohne großen finanziellen Aufwand umsetzbar sind“, erklärt Dipl.-Med. Regina Feldmann, Vorstand der KBV.
Dr. Christoph von Ascheraden, Vorstandsmitglied der BÄK, verweist darauf, dass viele Vorgaben des Gesetzes über die Rechte von Menschen mit Behinderungen mittlerweile auf den Weg gebracht worden seien. „Wir sind jedoch noch weit davon entfernt, alle Inhalte und Zielsetzungen des Gesetzes verwirklicht zu haben. Auf dem heutigen Symposium konnten wir Bilanz ziehen und neue Initiativen entwickeln.“
„Wir haben in der Zahnmedizin eine besondere Situation. Der gesamte Leistungskatalog baut darauf auf, dass eigenverantwortlich Mundhygiene betrieben wird. Menschen mit Behinderung können diese Voraussetzung oft nicht erfüllen und bekommen daher nicht die Betreuung, die sie brauchen. Diese Barriere wollen wir mit unserem Versorgungskonzept abbauen“, führte Dr. Wolfgang Eßer, stellvertretender Vorsitzender der KZBV, aus. Gerade für Zahnärzte ist es schwierig, Menschen mit einer geistigen Behinderung zu erklären, was bei einer Untersuchung passiert und aus welchem Grund. Deshalb ist hier der richtige Umgang mit den Patienten besonders wichtig. „Wir wollen externe und interne Barrieren angehen. Eine wertschätzende Einstellung und offene kommunikative Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung soll für Ärzte und Zahnärzte – aber auch für die Gesellschaft – ein Selbstverständnis sein“, sagte Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vize-Präsident der BZÄK.
Auf der Tagung kamen in verschiedenen VorAträgen nicht nur Betroffene und Ärzte zu Wort, sondern unter anderem auch der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, MdB, und der Ehemalige Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Huber. Am Nachmittag gab es in Arbeitsgruppen praxisnahe Hinweise, beispielsweise hausärztliche Tipps für den Praxisumbau. Mit einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Blick zurück nach vorn“ endete die Veranstaltung im Gebäude der KBV.
Die KBV hat zu dem Thema eine Broschüre mit dem Titel „Barrieren abbauen – Ideen und Vorschläge für Ihre Praxis“ erstellt. Diese können Interessierte kostenlos bei der KBV bestellen e-Mail: versand@kbv.de. Zudem steht sie als PDF unter Barrieren_abbauen.pdf.
Das zahnärztliche Versorgungskonzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“ steht unter Konzept zum Download bereit.
 
 
 
 
    19. 09. 2013  
 
REHACARE 2013
BAG SELBSTHILFE präsentiert bundesweite Image-Kampagne für die Selbsthilfe und bilanziert die Auswirkungen der aktuellen Gesetzgebung auf die Hilfsmittelversorgung für Patienten

 
Düsseldorf, 19. September 2013
Die BAG SELBSTHILFE ist Kooperationspartnerin der Messe Düsseldorf bei der Ausgestaltung der REHACARE. In diesem Jahr präsentiert sie ihre neue, ungewöhnliche Kampagne WIR FÜR MICH. SELBSTHILFE WIRKT. Die Image-Kampagne will zeigen, was Selbsthilfe ist, welche Unterstützung Selbsthilfe leisten kann und welche Bedeutung die Selbsthilfe für eine inklusive Gesellschaft hat. Kern der Kampagne sind die Website http://www.selbsthilfe-wirkt.de und vier ungewöhnliche Internet-Filmclips, die vier beeindruckende, aktive Menschen zeigen, die in der Selbsthilfe engagiert sind.
 
„Viele verbinden Selbsthilfe nur mit „dem händchenhaltenden Stuhlkreis“ und wissen gar nicht, wie stark der gegenseitige Austausch in der Selbsthilfe die Lebensqualität vieler chronisch kranker, behinderter und psychisch kranker Menschen verbesserAn kann. Die Kampagne WIR FÜR MICH. SELBSTHILFE WIRKT. will sensibilisieren, Berührungsängste von Betroffenen und Nichtbetroffenen abbauen und zeigen, dass Selbsthilfe die Bedürfnisse von Menschen ernst nimmt und ihnen gerecht wird. Je mehr Menschen die Filmclips der neuen Kampagne sehen, weiterleiten, bei Facebook teilen und empfehlen, desto größer wird die Wirkung von Selbsthilfe in Zukunft sein. Und dazu kann jeder beitragen“, erklärt Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.
 
Fachlicher und verbandlicher Austausch / Café Forum
Darüber hinaus ermöglicht die BAG SELBSTHILFE mit ihrem Gemeinschaftsstand, an dem sich in diesem Jahr mehr als 30 Mitgliedsorganisationen präsentieren, den wichtigen fachlichen sowie verbandlichen Austausch.
„Der Besuch unseres Café Forums ist eigentlich ein MUSS für jeden REHACARE-Besucher. Denn hier schafft die BAG SELBSTHILFE eine Plattform für Informatives, Kulturelles und Buntes zugleich. Neben der Präsentation unserer Image-Kampagne wird einer der Hauptdarsteller eine spannende Zaubervorführung darbieten. Darüber hinaus erfährt das Publikum, welche Reiseziele der Tourismusmarkt für Menschen mit Behinderung bereithält und kann zu Themen wie beispielsweise Barrieren im Internet oder Leichter Sprache als Voraussetzung für Teilhabe mitdiskutieren oder auch Informationen zur Ausbildung und zum Training von Behindertenbegleit- und Therapiehunden erhalten“, stellt Dr. Martin Danner einen Teil des Programms vor.
 
Gesetzgebung und die Auswirkungen auf die Hilfsmittelversorgung
Natürlich wird darüber hinaus auch 2013 ein RahmenpArogramm geboten, das aktuelle sozialpolitische Entwicklungen und Schwerpunkte beleuchtet. Dazu gehören u. a. das Hilfsmittelforum von BAG SELBSTHILFE und BVMed (Halle/Stand 7.0/A 08). Hier werden Experten von Verbänden, Krankenkassen, der Selbsthilfe und Juristen die Probleme und Perspektiven der Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzlichen Krankenkassen diskutieren.
Beispielsweise ziehen sie am Donnerstag, 26. September 2013, Bilanz über das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-OrgWG) und das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV (GKV-WSG). Dr. Andrea Mischker und Andrea Krogmann, BIG direkt gesund, berichten um 10.30 Uhr über die Auswirkungen der Gesetze auf den Alltag einer Krankenkasse. Um 12.30 Uhr schließt sich Juristin Bettina Hertkorn-Ketterer mit einem Resümee für die Hilfsmittelversorgung an. In der Podiumsdiskussion ab 14.30 Uhr werden die Informationen und Erkenntnisse bewertet und die Frage diskutiert, ob die durch die Gesetze geschaffenen Rahmenbedingungen eine qualitative und ausreichend zweckmäßige Hilfsmittelversorgung gewährleisten können. Zu den Gästen am Podium, die zu dieser Frage Stellung nehmen, zählen Carla Grienberger, GKV-Spitzenverband, Dr. Siiri Doka, BAG SELBSTHILFE, und Klaus Grunau, Vorstandsmitglied des BVMed e.V.
 
Wie stellt sich die Hilfsmittelversorgung aus Patientensicht dar?
Diese wichtige Frage steht am 27. und 28. September im Mittelpunkt der Vortragsreihe unter der Leitung von Dr. Siiri Doka, BAG SELBSTHILFE. Hier stehen u.a. Themen auf dem Programm wie die Probleme der Hilfsmittelversorgung bei Kindern und Jugendlichen und die Hilfsmittelversorgung in der inklusAiven Schule. Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE, bietet am Freitag, 27. September um 10.30 Uhr einen Rückblick und zeigt die Perspektiven für die nächsten vier Jahre auf.
 
Burga Torges
Referatsleitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
BAG SELBSTHILFE
Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.
 
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
http://www.bag-selbsthilfe.de
e-Mail: burga.torges@bag-selbsthilfe.de
 
Die BAG SELBSTHILFE mit Sitz in Düsseldorf ist die Dachorganisation von 115 bundesweiten Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen. Darüber hinaus vereint sie 13 Landesarbeitsgemeinschaften und 5 außerordentliche Mitgliedsverbände.
Der BAG SELBSTHILFE sind somit mehr als 1 Million körperlich-, geistig-, sinnesbehinderte und chronisch kranke Menschen angeschlossen, die sowohl auf Bundes- und Landesebene tätig sind als auch auf lokaler Ebene in Selbsthilfegruppen und Vereinen vor Ort.
Selbstbestimmung, Selbstvertretung, Integration, Rehabilitation und Teilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen sind die Grundsätze, nach denen die BAG SELBSTHILFE für die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung behinderter und chronisch kranker Menschen in zahlreichen politischen Gremien eintritt.
 
 
 
 
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